Alles was von allgemeiner Bedeutung ist

Wasser marsch! Seit dem 7. April sprudelt nun Wasser aus unserem neuen Tiefbrunnen aus den Zapfstellen im Vereinshaus.

Das Warten hat sich gelohnt, die Wasserqualität ist vom feinsten.

Spitze Zungen behaupten scherzhaft, wir wären mit Trinkwasser nicht zufrieden, Heilwasser musste es sein!

Dass es uns mit dem Wasser ernst war, mussten uns nicht erst die Behörden durch eindringliche Gespräche und mit mahnenden Briefen deutlich machen. Die Hinweisschilder an den Zapfstellen waren eigentlich nicht nötig aber Pflicht.
Die unzureichende Qualität des Wassers war schon lange Thema in unseren Mitgliederversammlungen.

Für die Aufrechterhaltung unseres Veranstaltungsbetriebes im Vereinshaus und auch draußen bei den Festen ist Trinkwasser notwendige Voraussetzung.

Lange und umfangreiche Genehmigungsverfahren machten dem Vorstand deutlich, dass es kein Sonntagsspaziergang ist, einen Tiefbrunnen zu bauen.

Die kluge Wahl, ein etabliertes Unternehmen mit dem Brunnenbau zu beauftragen zahlte sich aus.

Firma Lohde bohrte und baute den Brunnen gemäß den behördlichen Auflagen aus.

Leider erschwerten Behinderungen im Erdreich die Arbeiten hinter dem Vereinshaus.
Ein Splittergraben aus dem 2. Weltkrieg mit Betonstützen und Platten versperrte den Weg für Bohrkrone und Wasserrohr und musste mit dem Presslufthammer beseitigt werden.

 

Die gepflasterten Fahrspuren werden auf der gesamten Länge des Ulmenweges weitergeführt.

Vorbei sind dann die Zeiten, an denen sich bei Schmuddelwetter weder Kleingärtner noch Besucher trauten, unsere Kolonie zu betreten.
Künftig können alle das Koloniegelände auf festem Pfad durchqueren. Schlaglöcher, Stolpersteine und Matschpfützen sind passé.
Auch optisch wird die angehende Flaniermeile von Schlachtensee-Süd interessantes bieten: Die Wegekreuzungen werden in unterschiedlichen Geometrien gepflastert. Ein Nebeneffekt, der Navigationssysteme auf der Kolonie entbehrlich macht, wenn jedes Kind an der Sechseck-Kreuzung den Erlenweg und am Rondell den Birkenweg findet.
Die komplette Pflasterung des Kreuzungsbereiches verhindert, dass LKW-Reifen mit hartem Lenkeinschlag den Weg im Kreuzungsbereich aufwühlen.

Aber auch die Nebenwege werden nicht vernachlässigt. Gerade hier haben in den vergangenen Jahren die starken Regenfälle den feinen Sand weggeschwemmt und die groben Steine als Stolperfalle herausragen lassen.
Nun soll auch das ein Ende haben.
Ein Teil des Aushubs vom Ulmenweg soll vom Bautrupp in die Nebenwege verbracht und grob vorverteilt werden.

Wenn Sie nun also die Wühlmäuse auf dem Ulmenweg sehen, ärgern sich sich nicht, sondern freuen sich auf das Endergebnis.

Achten Sie auf die Aushänge! Wichtige Hinweise und der nächste Termin der möglichen Grubenabfuhr wird dort bekannt gegeben.

In der Nacht zum 2. Mai 1994 entfachte sich ein Feuer im Vereinshaus aus der Restglut einer Zigarettenkippe. Schnell und verherend griffen die Flammen um sich erfassten das Vereinshaus, die Kegelbahn und den Außenbereich mit Pergola.

So gestaltete sich der Wiederaufbau sehr umfangreich: Die gesamte Dachstruktur mußte neu aufgebaut werden.