Archiv für den Monat: April 2008

Stressfrei in die Gartenbegehung

Warum warten bis andere sagen was zu tun ist?

Kontrollieren Sie Ihren Garten vorab selbst, ob dieser genügend kleingärtnerisch genutzt wird. Mit dem Formular, welches Ihnen bereit mit der Einladung zur JHV zugesandt wurde, ist dies mit einfachen Mitteln möglich.
Bandmaß, Taschenrechner und das Formular reichen.Kleingärtnerische Nutzung Formular

So sehen Sie schnell, wo Sie nachbessern müssen.
Meist ist dies ohne großen Aufwand möglich.

Nun können Sie beruhigt der Gartenbegehnung entgegen sehen.

In diesem Jahr findet die Gartenbegehung am 22., 26. und 28. Mai jeweils ab 10 Uhr statt.

Am 28. Mai sind Parzellenbegehungen im Erlenweg und Birkenweg vorgesehen. Die jeweiligen Unterpächter werden gebeten, den Garten offen zu halten.

Attraktivität der Kleingartenanlage gestärkt

DSCI0353Mit dem Ausbau des Ulmenweges wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt unserer Kolonie als öffentliche Grünanlage im Bezirk Zehlendorf –Steglitz geleistet.

Wir Kleingärtner demonstrieren damit wieder einmal, wie wichtig es uns ist, unsere Dauerkleingartenanlage bei der Bevölkerung als unverzichtbares Naherholungsgebiet zu etablieren.

Sicher wird unsere Gartenanlage durch den befestigten Weg noch mehr Anziehungskraft nicht nur bei den zahlreichen Spaziergängern erhalten.
Insbesondere die Rollstuhlfahrer und deren Begleiter (z.B. aus der benachbarten Seniorenwohnanlage) werden es begrüßen, nun bei jedem Wetter unsere Kolonie besuchen zu können.
Schließlich haben wir auch eine Verpflichtung übernommen, die vom Bezirk zurückfließenden Pachtmittel für gemeinnützige Zwecke einzusetzen. Die Gelder für den Ausbau des Ulmenweges stammen deshalb aus dem sogenannten „7-Cent“ Topf des Senats.

Aus Wasser wird Abwasser — und wer bezahlt?

Runder Tisch mit Bezirksstadtrat Stäglin zu Problemen der Rechnungsstellung der Berliner Wasserbetriebe.

drops-of-water-578897_640Ein Treffen im Januar mit den BWB und BZV im Vereinshaus brachte keine neuen Erkenntnisse (wie berichtet).

Die BWB wollen den Verein als Gesamtschuldner für die Pächter heranziehen. Offenkundig ist unsere Unzufriedenheit über die unzutreffende, ungerechte Pauschalregelung als Grundlage für die Berechnung der Abwassergebühren.

Am 15. April trafen sich nun nochmals Vertreter der BWB, des BZV, des NGA und des Vereins auf Einladung von Herrn Stäglin zu einem klärenden Gespräch.
Die Rechnung wird nunmehr an den Verein durchgereicht, der die Unterpächter zur Kasse bitten soll.
Die Gebührenrechnung wird mit realistischen Daten neu erstellt und dadurch geringer ausfallen.

Dazu werden alle Unterpächter, die keine Abwasserauffanggrube haben, aufgefordert, dies bis zum 15.5.08 beim Vorstand zu melden.

Achtung!
Belege der Abwasserabfuhr sind vom Pächter aufzubewahren!

 

Eine Vereinszeitung für Schlachtensee-Süd

Erstausgabe Vereinszeitung
Erstausgabe der Vereinszeitung

Muss nicht sein, aber wäre doch schön, oder ?

Für viele Vereine ist die eigene Zeitung sehr wichtig. Sie soll Informationen über die Aktivitäten und Neuigkeiten im Verein verbreiten. Alle sollen informiert sein. Mitgliederbindung heißt das Zauberwort. Dabei dient eine Mitgliederzeitung auch der Außendarstellung, hat somit repräsentativen Charakter und ist auch ein Mittel zur Mitgliederwerbung.

Was aber nutzt die schönste Zeitung, wenn sie nicht gelesen wird. Deshalb muss auch der Unterhaltungsaspekt berücksichtigt werden.

Aber wir haben doch schon die Gartenzeitung! Richtig, aber viele Dinge sind für ein überregionales Blatt nicht von allgemeiner Bedeutung. Das haben wir selbst oft genug feststellen können, als z.B. Berichte von Aktivitäten der Frauengruppe nicht redaktionell verwertbar waren, d.h. nicht abgedruckt wurden. Im eigenen Mitteilungsblatt sind aber gerade diese Berichte interessant. Das gesamte bunte Treiben rund um das Vereinshaus hat damit ein Medium: Frauengruppe, Spielegruppe, Kindergruppe…

Heute nun soll der erste Entwurf einer eigenen Vereinszeitung Geschmack auf mehr machen. Aufgrund der Fülle von wichtigen vereinsinternen Informationen und der kapp bemessenen Zeit bei der Jahreshauptversammlung ist der Zeitpunkt ideal. Die Spalten der Zeitung waren schnell gefüllt.

Aber eine Zeitung braucht Menschen die es tun.
Zum Beispiel Redakteure /innen. Wer also Lust am Schreiben hat, oder auch nur ab und zu Inhalte beisteuern kann ist herzlich willkommen. Zeigen Sie Flagge für den Kleingartenverein.

 

Großeinsatz beim Gemeinschaftsdienst in den Nebenwegen

Harke, Schüppe und Schubkarre sind die Arbeitsgeräte, mit denen sich die Pächter im Rahmen des Gemeinschaftsdienstes an der Feinverteilung des Wegbelages beteiligen können.
Die Gelegenheit alle Anrainer eines Weges kennen zu lernen. Schließlich geht es um den eigenen Weg. Beim gemeinschaftlichen Tun fällt es leicht sich näher zu kommen.

Freiwillig kommen sich indes die Sandkörner des Wegebelages nicht näher, dazu ist schon die vereinseigene Rüttelplatte zur Verdichtung nötig.
Das ist allerdings die Voraussetzung, damit der Weg auch nicht wieder wegschwemmt.

Eine zu den Wegrändern abfallende Fläche soll dann den Regen gleich in die Gärten leiten ohne erst zu einem immer größer werdenden Rinnsaal längs des Weges zu werden.

Wichtig: Grundstückseinfassungen so gestalten, dass das Regenwasser ungehindert vom Weg in den Garten kann.

 

Vereinshaus bald Kurhaus?

Wasser marsch! Seit dem 7. April sprudelt nun Wasser aus unserem neuen Tiefbrunnen aus den Zapfstellen im Vereinshaus.

Das Warten hat sich gelohnt, die Wasserqualität ist vom feinsten.

Spitze Zungen behaupten scherzhaft, wir wären mit Trinkwasser nicht zufrieden, Heilwasser musste es sein!

Dass es uns mit dem Wasser ernst war, mussten uns nicht erst die Behörden durch eindringliche Gespräche und mit mahnenden Briefen deutlich machen. Die Hinweisschilder an den Zapfstellen waren eigentlich nicht nötig aber Pflicht.
Die unzureichende Qualität des Wassers war schon lange Thema in unseren Mitgliederversammlungen.

Für die Aufrechterhaltung unseres Veranstaltungsbetriebes im Vereinshaus und auch draußen bei den Festen ist Trinkwasser notwendige Voraussetzung.

Lange und umfangreiche Genehmigungsverfahren machten dem Vorstand deutlich, dass es kein Sonntagsspaziergang ist, einen Tiefbrunnen zu bauen.

Die kluge Wahl, ein etabliertes Unternehmen mit dem Brunnenbau zu beauftragen zahlte sich aus.

Firma Lohde bohrte und baute den Brunnen gemäß den behördlichen Auflagen aus.

Leider erschwerten Behinderungen im Erdreich die Arbeiten hinter dem Vereinshaus.
Ein Splittergraben aus dem 2. Weltkrieg mit Betonstützen und Platten versperrte den Weg für Bohrkrone und Wasserrohr und musste mit dem Presslufthammer beseitigt werden.